10 Morgenrituale für einen besseren Start in den Tag

eingetragen in: Lifestyle | 2
Lifestyle

Es gibt zwei Arten von Morgenmenschen. Menschen, die nach dem Aufstehen ihre Routinen haben und es gibt Menschen, die morgens ihre Rituale haben. Der bedeutsame Unterschied: Routinen sind Gewohnheiten, ein einfaches Ergebnis. Rituale hingegen passieren bewusst, es ist ein Genuss.
Während also die einen morgens direkt ins Bad zum Zähneputzen gehen, gleichzeitig die Kaffeemaschine anschmeißen und schon mit den Gedanken bei der Arbeit sind, fangen die anderen an, sich auf den Morgen zu freuen, den Kaffee genüsslich zu zelebrieren und entspannt in den Tag zu starten.

Die erste Stunde nach dem Aufstehen kann deinen Tag entscheidend prägen. Du kannst bewusst steuern, ob du mit dem falschen Fuß aufstehst oder nicht. Fängst du also an, dir morgens ein für dich wohltuendes Ritual zusammenzustellen, können deine Laune verbessert und der Stresslevel reduziert werden.

 

Wie so ein Morgenritual bei mir aussieht? Ich zeige es dir:

1. Wecker mit Lichtfunktion „Sonnenaufgang“

Gefühlt klingelt der Wecker viel zu früh – eigentlich jeden verdammten Morgen, oder?! Egal ob ein schriller Ton oder ein bestimmtes Lied, der Weckton wird verflucht bis auf das Letzte.

Mein absoluter Geheimtipp, womit das Aufstehen ein Stückchen besser klappt:
Der „Sonnenaufgang-Wecker“. Nachweislich belebt Sonnenlicht unseren Körper und Geist. Wer also an einem hellen Ort aufwacht, startet besser in den Tag. In meinem Fall mit einem Wecker, der mich durch die Kombination aus Licht und Regenwaldgeräuschen auf natürliche Weise aufweckt. Die Produktion des Wachhormons Cortisol wird noch bevor ich aufwache angeregt. Es ist zwar immer noch ein Wecker, aber ich wache wirklich stressfreier auf und werde nicht so abrupt aus dem Schlaf gerissen!

2. Kein Handy

Über Nacht befindet sich mein Iphone im Flugmodus und bleibt es bis zum Verlassen des Hauses auch. So sehr ich mein Handy auch liebe, so oft muss ich auch erschreckend feststellen, wie abhängig ich von diesem Gerät bin. Ohne den sofortigen Blick aufs‘ Handy habe ich das Gefühl weniger abgelenkt zu werden. Mein Kopf ist freier und wird von weniger Informationen überflutet. Unterbewusst stressen mich die digitalen Medien und genau aus diesem Grund habe ich mein Handy als Morgenritual entfernt!

3. Kalte Dusche

Es ist eine Hassliebe, ich kann es nicht leugnen. Als absolute Warmduscherin muss ich mich morgens wirklich dazu zwingen, den Hebel nach links zu drehen. Fakt ist jedoch, dass mein Kreislauf durch eine kalte Dusche erst richtig in Schwung kommt. Durch den Schock wacht mein Körper auf und versorgt meine Zellen mit besonders viel Sauerstoff. Klingt doof, aber durch die Kälte nimmt man tatsächlich unverweigerlich tiefere Atemzüge.

4. Musik & Bewegung

Was eine wirklich große Rolle in meinem Leben spielt, ist die Musik. Nichts auf dieser Welt kann so sehr meine Stimmung beeinflussen! Wenn also jemand noch keine coole Morning-Playlist auf Spotify hat, sollte dies schleunigst ändern. Ein bisschen „No diggity“ inklusive Hüftschwung durch die Küche hat nämlich noch niemanden geschadet…
Fun Fact: Ich warte immer noch darauf, dass zu jeder erdenklichen Situation in meinem Leben im Hintergrund der passende Soundtrack läuft…vergeblich.

5. Frühstück vs. Kaffee / Grünen Tee / Ingwer Shots

Küche ist im Übrigen ein sehr gutes Stichwort. Und morgens ist diese ein ganz zentraler Ort bei mir. Naja, nicht nur morgens eigentlich. Eigentlich so gut wie immer!

Ohne Frühstück außer Haus? Never ever! Ich bin der Meinung, dass sich jeder dafür fünfzehn Minuten Zeit nehmen kann. Nach der Nacht müssen unsere Energietanks aufgefüllt werden, das ist Fakt! Und diese paar Minuten länger im Bett helfen dem Energiehaushalt nicht so sehr wie ein gesundes nahrhaftes Frühstück!
Was natürlich ebenso nicht fehlen darf und für mich unmittelbar zum Frühstück dazugehört? Meinen auf italienische Art gekochten Espresso und ein Ingwer Shot!
Alternativ ebenso super: Grüner Tee für den extra Kick am Morgen!

6. Dankbarkeit 

Ein einfaches, aber unfassbar effektives Morgenritual. Sei es beim Zähneputzen oder unter der Dusche, ich denke an mindestens drei Dinge, für die ich dankbar bin. Egal ob für fließendes Wasser, ausreichende Nahrung, Sonnenschein oder die Masse an Kleidung in meinem drei Meter großen Kleiderschrank. Manchmal bin ich dankbar für dieselben Dinge, für Materielles, Kleinigkeiten oder Selbstverständliches. Manchmal fallen mir wirklich ganz neue Dinge ein, wofür ich absolute Wertschätzung aufbringen möchte.
Dieses Ritual hilft mir persönlich sehr stark dabei, direkt am Morgen meine Gedanken auf Positivität zu polen. Viel zu oft wache ich mit dem Gedanken an meine Arbeit und die damit verbundene Lustlosigkeit auf. Dankbarkeit hilft mir also dabei, mich besser zu fühlen. Froh darüber zu sein, eine Arbeit zu haben. Man kann in allem etwas Gutes sehen, man muss es nur erkennen…wollen!

7. Lachen

An dieser Stelle könnte ich dutzende Studien aufzählen, wie wichtig das Lachen ist. Und gleichzeitig tun wir das im Leben einfach viel zu wenig! Während Kinder etwa 400 mal am Tag lachen, reduziert sich die Zahl bei Erwachsenen gerade mal auf 15. Unser Köpfchen kann jedoch nicht von echtem oder falschen Lachen unterscheiden, was uns hier zu Gute kommt. Eine Minute Lachen ist nicht nur für Körper und Geist gesund, sondern wirkt sich auch positiv auf unser Empfinden aus.
Ja, es ist wohl für Außenstehende mein komischstes Ritual am Morgen: Ich laufe grinsend durch die Wohnung. Ganz nach dem Motto „you can feel happy, if you just smile.“

8. Entscheidungen minimieren

Wir Menschen treffen unzählige Entscheidungen am Tag. Und bei jeder verbraucht unser Gehirn Energie. Energie, um die verschiedensten Optionen abzuwägen und die beste Wahl zu treffen. Eine der ersten Entscheidungen am Morgen ist bei vielen die Frage „was zur Hölle ziehe ich heute an?“. Um besser in den Tag zu starten und der Frustation vor dem Kleiderschrank aus dem Weg zu gehen empfehle ich dir, bereits am Vorabend dein Outfit auszusuchen. Oder dein Frühstück vorzubereiten.

9. Parfüm

Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass ein Duft sich positiv auf die Stimmung auswirken kann. Düfte können belebend wirken, dich beruhigen oder Erinnerungen wecken. Bevor ich also das Haus verlasse, greife ich zu guter Letzt zu einem meiner Lieblingsdüfte. Zu einem Parfüm, welches nach meinem Empfinden wundervoll riecht und mich dementsprechend wundervoll fühlen lässt. Nach zwei bis drei Sprühern merke ich sofort, wie mein Glücksempfinden steigt und sich positiv auf mein Selbstbewusstsein auswirkt.

10. Frische Luft

Auf dem Weg zu Arbeit komme ich aufgrund der Parkplatzsituation nicht umher, einen Spaziergang im Freien zu machen. Ich nehme mir also nochmal die Zeit, tief einzuatmen. Einen kurzen Stopp beim Bäcker einzulegen. Den Vögel beim Zwitschern zuzuhören. Der Spaziergang ist der perfekte Abschluss, mein letztes Morgenritual sozusagen und ich bin mehr oder weniger bereit für den Tag im Büro – zumindest fühle ich mich in diesem Moment so!

Warum du also spätestens jetzt ein Morgenritual haben solltest:

Finde für dich heraus, was dich besser fühlen lässt. Dich glücklich macht und entspannt. Wichtig ist, dass du nur die Dinge machst, die dir gut tun. Die Rituale sollen eine Belohnung für dich selbst sein. Hier gibt es kein Muss oder Soll. Meine Rituale müssen auch nicht zwingend zu dir passen. Schenke deinem Köper und Geist am Morgen einfach deine volle Aufmerksamkeit. Das ist der Sinn dahinter! Gönne dir für dich eine kurze Auszeit, bevor der Tag richtig losgeht. Das Bewusstsein und die Konzentration auf ein positives Wohlbefinden helfen dir, Alltagsgedanken loszuwerden, die dich direkt nach dem Aufstehen überschwemmen. Denke weniger an das, was heute alles bevorsteht, sondern konzentriere dich auf dein Hier und Jetzt. Und welch‘ schöneres Hier und Jetzt gibt es, als frisch geduscht mit einem gut riechenden Kaffee und Frühstück auf dem Sessel zu sitzen und dankbar für diesen Moment zu sein?

2 Antworten

  1. Feli
    | Antworten

    das mit dem handy sollte ich mir auch mal zu herzen nehmen… toller post 🙂
    Liebe Grüße, Feli von http://www.felinipralini.de

    • Jani Isa
      | Antworten

      Ich weiß, ist schwer, aber nur zu empfehlen! 🙂

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.