Life Update #1 – Gefühlsachterbahn

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„Hey, warum kommen eigentlich so wenige Beiträge von dir?“

Müsste ich die letzten drei Monate in einem Wort zusammenfassen, brauche ich nicht lange mit meiner Wahl zu überlegen:
Gefühlsachterbahn. Und zwar vom Feinsten. In jeglicher Lebenssituation.
Hier kommen 5 Gründe, die ziemlich gut erklären werden, was gerade so bei mir abgeht und warum so wenig hier los ist. Oder war.

 

1 // New York City

Ich hatte Urlaub. Und Jetlag. Diesen „ich-schlafe-nachts-12h-oder-kann-partout-nicht-einschlafen“-Jetlag. Grund?
Ich war acht Tage lang in New York City. Dort habe ich nicht nur eindrucksvolle, inspirierende und verdammt wunderschöne Tage verbracht, sondern mir auch einen absoluten Kindheitstraum erfüllt. Ich bin ehrlich, ich hätte niemals gedacht, dass ich mir dies in so jungen Jahren ermöglichen kann. In unserer heutigen (Social-Media-)Zeit, wo es angeblich alltäglich geworden ist, dass Schulabgänger mit Prada Täschchen jede Woche in einem anderen Luxushotels abhängen, mögen solche Reisen vielleicht selbstverständlich sein. Nicht mehr wirklich etwas Besonderes. Für mich ist es das allerdings schon. Und es war jeden gesparten Cent wert. Sowie jeden Muskelkater vom endlosen Laufen!

 

2 // Fuck off, ich kündige!

Habe ich darüber nachgedacht und überlegt, was es zu ändern gilt in meinem Leben, kreisten meine Gedanken immer nur um eines: Endlich meinen fuckin’ verhassten Job zu kündigen. Den Job, den ich schon viel zu lange ausübe (empfinde ich zumindest so). Der mir das Gefühl gibt, meine wertvolle Lebenszeit zu verschwenden. Der mir nahezu täglich einen innerlichen – okay, manchmal auch äußerlichen – Ausraster beschert. Also wurde es Zeit. Endlich das zu ändern, was auch in meiner Macht stand. Aber auch endlich etwas zu finden, was mich erfüllen und glücklich machen kann.

Passiert nicht innerhalb von ein paar Tagen. Oder Wochen. Aber es ist passiert. Finally.
Vor drei Wochen war es soweit: „Hallo, ich möchte meine Kündigung abgeben“ – böse Stimmen behaupten, dass man die Last hören konnte, welche in diesem Moment von mir abfiel. Keiner kann sich vorstellen, wie erleichtert ich bin. Glücklich. Bereit für mein neues Abenteuer!

Ich bin dann also mal weg. Nach fünf Jahren sage ich:
Die dunklen Tage sind vorbei. 
Ciao, kakao.
Auf nimmer Wiedersehen.

 

 

3 // Auf der Suche.

Einen neuen Job habe ich gefunden. Eine größere Wohnung immer noch nicht. Und das bringt mich echt noch zur Verzweiflung, weil ich den großen Drang verspüre, endlich aus meiner kleinen 1-Zimmer-Wohnung auszuziehen. Aber ich habe Hoffnung. Zumindest in meine kommende Wohnungsbesichtigung, die in ein paar Tagen stattfindet.
Fingers crossed, please.
Danke.

 

4 // und manchmal ist da einfach nichts.

Da ist nichts. Ich öffne mein Macbook, starre auf den Bildschirm. Keine Zeilen, keine Texte. „Ich muss mehr schreiben. Mehr produzieren. Aktiver sein.“ Ich versuche meine Gedanken zu sortieren, irgendein Thema zu fühlen. Nichts. Nada. Niente.
Ich zähle mich absolut zu den kreativen Köpfen und das Schreiben ist mehr als nur eine Lieblingsbeschäftigung für mich. Aber das Problem, welch kreative Arbeit so mit sich bringt:
Es geht einfach nicht immer. Und der (eigene) Druck zum Veröffentlichen macht die Sache nicht gerade einfacher. Vielleicht ist es gerade besonders schlimm, weil im Hintergrund so viel ansteht. Neue Wege, neue Lebensabschnitte und Komplikationen, mit denen ich mehr und weniger gut zurecht komme. Ich bei einigen Dingen nicht weiß, wie und wo ich ankomme.
Ja, da ist gerade so viel Achterbahn an Emotionen, dass ich meine Gefühle einfach nicht einfangen kann. Aber ich kenne mich. Das geht vorbei. Wirklich!

 

5 // „so much of you in my heart.“

Ich habe mich verliebt.

End of the story.

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