Wie werde ich glücklich?

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Reden wir heute mal über das, wonach jeder, wirklich jeder einzelne von uns auf dieser gottverdammten Welt strebt: Glücklich sein. Ist das nicht DER Sinn des Lebens, das, was wir alle so unbedingt sein wollen? Kein Thema beschäftigt uns offensichtlich mehr als Zufriedenheit und das vollkommene Glück. Warum hast du diesen Beitrag angeklickt? Läuft dein Leben vielleicht nicht so, wie du es dir wünschst? Liebeskummer, Zukunftsängste, Selbstzweifel? Das sind alles Dinge, die uns im Laufe des Lebens begegnen und Sorgen bereiten. Alles Feinde des Glücklich seins. Und man fragt sich immer und immer wieder: WIE WERDE ICH GLÜCKLICH?

Oftmals machen wir unser Glück von anderen abhängig, jedoch sind wir alle für unser eigenes Glück selbst verantwortlich! Und da ist das „Problem“: Wir fokussieren uns gerne mal auf die negativen Dinge, versteifen uns darauf und stecken ungewollt unsere ganze Energie hinein. Ein gutes Beispiel hierfür sind die Nachrichten. Schon mal darauf geachtet über wie viel negative Geschehnisse berichtet werden? Menschen reagieren auf negative Meldungen mit extremen Gefühlen wie Hass, Angst oder Wut. Über solche Botschaften sind wir Menschen viel leichter zu manipulieren. Es beeinflusst uns also – bei dem einen passiert dies vielleicht bewusster als beim anderen. Gerade wir Deutschen neigen einfach zum „Miesepeter-Griesgrämer-Verhalten“. Nach drei langen Thailandaufenthalten fällt das einem ziemlich stark auf, glaub‘ mir. Ich liebe Deutschland, verstehe mich bitte nicht falsch, aber wir sind definitiv kein Land voller dankbaren, herzlichen und freudestrahlenden Menschen. Ausnahmen bestätigen selbstverständlich die Regel, aber das Klischee bewahrheitet sich tagtäglich auf unseren Straßen!

Wir Menschen überschätzen definitiv, wie viel Einfluss gute oder schlechte Ereignisse auf unsere Zukunft haben. Wir glauben, dass wenn in unserem Leben etwas Schlechtes passiert, sei es beispielsweise eine Kündigung oder Trennung, wir sehr lange traurig und verzweifelt deswegen sein werden (ich möchte hier allerdings bewusst Todesfälle oder jegliche Art von schwerem Schicksalsschlag ausschließen). Dieses Gefühl empfinden wir viel stärker und gewaltiger als das Gefühl des Glücks oder der Freude. In Wahrheit sind wir aber nur für eine überschaubare Zeit angeschlagen. Die meisten Menschen behaupten sich eigentlich ganz gut, wenn wirklich Schlimmes geschieht. Im Gegenzug denken wir, wenn gute Dinge passieren, platzen wir nur so vor Freude und dieses Gefühl wird für total lange Zeit anhalten. Doch um ehrlich zu sein, ist das bloß unsere Euphorie und auch diese Freude verfliegt ziemlich schnell.
Es ist nun mal das allgemeine Verständnis, dass alles Elend schlecht ist. Im ersten Moment, scheint das durchaus so, ja, aber dem ist so nicht: EHFAR (everything happens for a reason) – aus etwas Schlechtem kann sich sogar was viel Besseres entwickeln. Alles passiert aus einem bestimmten Grund, egal wie schwer es im ersten Moment zu verstehen ist. Es kommt einfach, wie es kommen soll – daran glaube ich. Bei etwas Schlechtem machen wir bedeutsame Erfahrungen, an denen wir reifen und wachsen. Man muss versuchen das Beste und Positive aus dieser Situation zu sehen. Ein großer Teil vom Schlüssel des Glücklich Seins ist, sich schneller von Schicksalsschlägen oder Missgeschicken erholen zu können. Jeder leidet mal unter miesen Situationen, es spielt keine Rolle wie glücklich dieser Mensch zuvor war oder nicht. Es ist auch vollkommen in Ordnung traurig zu sein, aber, und das ist der Unterschied, glückliche Menschen kommen wieder sehr schnell zu ihrem Ausgangspunkt zurück. Um Freude zu empfinden gehört nun mal auch immer ein wenig Schmerz dazu – sei es emotionaler oder physischer Art. Das ist das Leben, es wird immer Höhen und Tiefen geben, es kommt jedoch auf jeden Einzelnen an, was er daraus macht und wie er damit umgeht.

Ich muss gestehen und eigentlich ist das auch kein Geheimnis mehr, ich befasse mich in meiner Freizeit unfassbar viel mit solchen Themen. Ich lese Bücher, Artikel im Internet oder schaue Dokumentationen an. Kürzlich bin ich auf eine sehr interessante Reportage gestoßen, wo in einer Studie eineiige Zwillinge untersucht wurden, also Menschen mit fast gleichem genetischem Material. Weißt du, was man herausgefunden hat? Etwa 50% der Unterschiede in unserem Grad an Glücklich sein ist von den Genen bestimmt, den bereits im Text weiter oben genannte Ausgangspunkt –  der genetische Set-Punkt. Die meisten sind also schon mit einem ganz bestimmten Grad an Glücklich sein geboren und in diesem bewegen wir uns fast die ganze Zeit. Das bedeutet, egal wie viele positive oder negative Dinge passieren, wir neigen immer wieder dazu, zu diesem Punkt zurück zu kommen. Und du fragst dich, was mit den anderen 50% sind? Beinhaltet das unser Job? Geld? Gesundheit? Nun ja, diese Dinge machen lediglich nur 10% aus. Ein ziemlich kleiner Anteil, dafür, dass uns diese äußeren Umstände oder der soziale Status anscheinend so wichtig sind. Was bedeutet das nun für dich? Die Theorie geht davon aus, dass man sehr viel für sich selber tun kann, um glücklicher zu werden. Wir reden hier von beabsichtigtem Verhalten, Dinge, die wir regelmäßig tun können und gleichzeitig unser Wohlbefinden steigern. Jeder kennt den Spruch, aber ich habe das Gefühl, vielen ist so gar nicht bewusst, wie sehr man sich diesen zu Herzen nehmen sollte: „Do more of what makes you happy.“ Wenn du also gerade nicht glücklich bist, musst du versuchen eben nicht das zu tun, was du bisher getan hast, sondern bewusst etwas anderes. Es muss keine große Veränderung sein, manchmal sind es auch einfach die kleinen Dinge im Leben – wichtig ist die Änderung! Probiere eine neue Sportart aus, finde ein neues Hobby oder mache einmal die Woche ein Mädels/Jungs-Abend. Es ist total egal was! Tue einfach das, was dich glücklicher macht, was DIR Spaß und Freude bereitet – das ist mit Abstand das Wichtigste!

Und was benötigen wir um solche Gefühle zu empfinden?
Dopamin, ein Botenstoff, der unsere Wahrnehmung positiv beeinflusst und der Grund, warum wir sowas wie Freude, Spaß, Lust, Motivation oder Begeisterung fühlen. Wenn uns Dopamin fehlt, sind wir lustlos, träge, neigen zur Überforderung und Depression. Je älter wir allerdings werden, desto mehr verlieren wir leider diese Synapsen und sehr wahrscheinlich auch solche Dopamin Neuronen. Für unser Gehirn gilt quasi: „use it or lose it“. Wir müssen also was dafür tun und uns nach Aktivitäten umschauen, die das weiterhin ausschütten und dafür sorgen, dass wir uns gut fühlen.
Es muss jetzt nicht zwingend der Sport sein (ich weiß, da draußen gibt es einige Sportmuffel, obwohl ich der Meinung bin, dass jeder eine Sportart finden kann, die zu einem passt), es gibt nämlich noch eine Komponente, die zum Glücklich sein beiträgt: die wirkliche Erfüllung. Finde eine Sache, die dich komplett erfüllt und die du mit voller Leidenschaft gerne tust. Menschen, die etwas Schwieriges, Kompliziertes oder Herausforderndes tun, also aus keinem bestimmten Grund (also nicht wegen des Geldes oder des Status wegen), einfach nur weil sie lieben, was sie tun, sind glücklicher. Das was sie motiviert, kommt von innen, nicht von außen – es ist der so genannte Flow. Man spricht also von einem Zustand, in dem Menschen in eine Art Tätigkeitsrausch fallen – es entsteht ein produktiver Einklang zwischen Aufmerksamkeit, Motivation, Begeisterung und Harmonie. Menschen in diesem Zustand vergessen ihre Probleme, die Zeit und sich selbst. Währenddessen entdecken sie ein Gefühl, dass das Leben noch lebenswerter macht.

Für einen dauerhaften Zustand der Zufriedenheit spielen also Weiterentwicklung und Wachstum eine bedeutende Rolle – in jeder Hinsicht: sei es bei der Arbeit, dem Sport, beim Hobby oder in einer Beziehung. Machst du beispielsweise tagtäglich exakt die gleiche Arbeit, wird dir ziemlich schnell langweilig werden (das sind diese Momente, wo die Zeit nicht vergeht und du gefühlte 100x auf die Uhr schaust). Und wenn sich du und dein Partner im Alltag verlieren, ihr keine gemeinsamen Ziele habt, euch nicht zusammen weiterentwickelt und an der Beziehung arbeitet, kommt es früher oder später zur Trennung.
Solange wir also unsere vollste Aufmerksamkeit etwas Bestimmten widmen, darin aufblühen und gerne vertieft sind, empfinden wir Glück. Man kann sich mit der Sache/Aufgabe identifizieren, es macht Spaß von ihr in Anspruch genommen zu werden und es spiegelt das eigene Glück wider. „Menschen, die regelmäßig diesen Flow Zustand erleben, sind definitiv glücklicher.“ Und dreimal darfst du raten, warum ich wieder das Bloggen angefangen habe…

Und was ist jetzt mit Geld? Macht uns das etwa doch nicht glücklich? Wie viele Menschen spielen Lotto oder machen bei Gewinnspielen mit, um das große Geld – die Millionen – zu gewinnen? Alles würde sich doch verändern, man könnte sich plötzlich alles kaufen was man will, die Welt bereisen, shoppen bis zum Umfallen…das würde uns doch glücklich machen oder nicht? Ja und nein. Schauen wir uns doch nochmal eine Studie an (hey, Studien klingen immer gut, kann man also ruhig paar raushauen): Vergleichen wir mal das heute mit vor 50 Jahren. Wir sind im Prinzip doppelt so reich wie früher, der Grad ans Glücklich sein ist jedoch gleichgeblieben und das obwohl wir in größeren und besser gebauten Häusern leben, mehr Autos haben, im Durchschnitt mehr bei unseren Jobs verdienen, und und und…
Jeder, der jetzt allerdings gesagt hat, Geld würde nicht glücklich machen, sollte sich mal mit einem Obdachlosen unterhalten. Und all diejenigen, die meinen, dass Geld glücklich macht, sollten sich vermutlich mal zu Bill Gates ins Büro setzen und mit ihm ein bisschen plaudern. Denn beides ist nicht wahr. Wenn Geld einem ermöglicht, ein Dach über dem Kopf oder ausreichend Nahrung zu haben, ändert das natürlich den Grad ans Glücklich sein enorm. Aber wenn unsere Grundbedürfnisse (na, wer hatte in der Berufsschule die bekannte Bedürfnispyramide nach Maslow?) gestillt sind, macht Geld uns nicht glücklicher! Ob jemand 3.000€ oder 30.000€ im Jahr verdient macht einen bedeutsamen Unterschied. Aber der Unterschied zwischen 30.000€ und 30Mio. € ist nicht dramatisch. Wirklich nicht!

Fakt ist: Was auch immer der Grad an materiellem Reichtum ist, man gewöhnt sich daran und will immer mehr. Diese Anpassung ist der Feind des Glücklich Seins.
Das schnellere Auto, das größere Haus, die neue begehrte Chanel Handtasche – das alles wird dir nicht diese Zufriedenheit geben. Es mag dir Freude bereiten, ja, aber diese vergeht wieder schnell und bringt dir keine wirkliche Zufriedenheit. Wer sich jetzt aber denkt, „Okay, aber durch Geld kann ich viel mehr von der Welt sehen, reisen und neue Erfahrungen machen.“ – Ja, das stimmt, aber dafür braucht man eben nicht das große Geld. Jeder kann sparen und sich nach Schnäppchen umsehen, wenn er etwas von der Welt sehen will. Nur ob dir die Strandvilla im 5 Sterne Luxushotel so viel mehr Glück bereitet, mag ich bezweifeln, denn der Ort und die Erfahrung sind dieselben. Du verstehst?

Gehen wir aber mal noch weiter zurück in die Vergangenheit, was ist der Kern des menschlichen Daseins, bevor die heutige super moderne Kultur unsere Ansicht des Glücklich Seins beeinflusst hat? Was macht Menschen in sehr armen Ländern glücklich – ohne Strom, ohne Internet, ohne diesen ganzen Konsumwahn? Eigentlich ist die Antwort zu einfach und simple: Lachen, mit seinen Liebsten zusammen sein und etwas gemeinsam unternehmen. Das ist es, was glücklich macht. Lachen ist nicht umsonst die beste Therapie, es ist Balsam für die Seele. Und wir Menschen sind „Rudeltiere“, wir sind nicht dafür geboren, um für längere Zeiträume alleine zu sein. Eine der größten Glücksquellen für uns sind Menschen, die uns nahe stehen und bei denen wir uns wohl fühlen.

Und was macht uns jetzt noch glücklich? Ist es „nur“ der Sport, der Ausgleich zum Alltag, die Erfüllung oder das gemeinsame Beisammensein?
Lassen wir uns mal noch zwei Arten von Zielen und Werten, die wir in unserem Leben verfolgen, unterscheiden: Jeder Mensch von uns hat nämlich insgeheim Träume nach denen er strebt. Es gibt die Ziele, die auf Äußeres und Ziele, die in sich selbst gerichtet sind. Erstere fokussieren auf Anerkennung, Lob oder allgemein darauf, etwas zu bekommen. Wir reden hier also von Geld, finanziellem Erfolg, Ansehen, gutes Aussehen und Popularität. Im Vergleich dazu, geht es bei den anderen Zielen um das persönliches Wachstum, enge Beziehungen, Liebe, Gefühl von Gemeinschaft und das soziales Engagement. Diese zwei Arten von Zielen bzw. Werten könnten unterschiedlicher nicht sein, oder? Die Forschung hat herausgefunden (okay, eigentlich ist das auch einfach nur eine logische Schlussfolgerung), dass alle, die mehr nach Geld, Status oder das perfekte Aussehen streben, unglücklicher und unzufriedener sind. Diese Menschen sind häufig depressiver, nervöser oder unruhiger. Und was mit den anderen ist, kannst du dir jetzt bestimmt denken: 100 Punkte, genau – sie sind glücklicher.

Um ehrlich zu sein, gehöre ich zu den Menschen, denen Karriere definitiv nicht alles bedeutet. Klar, ich möchte mich beruflich immer wieder weiterentwickeln und auch so viel Geld verdienen, dass ich mir einen guten Lebensstandard  leisten kann. Mein Lebensziel ist es aber nicht, mir irgendwann alles kaufen zu können. Ja, ich möchte nicht jeden Cent umdrehen müssen und unabhängig (vom Mann!) sein, aber ich brauche nicht die Millionen im Leben (klar, wäre nice to have, so ist es nicht). Es ist für mich einfach okay, auch mal sparen zu müssen. Ich gehöre zu den Menschen, denen Freizeit immer wichtiger als das Ganze sein wird und nicht nach dem Reichtum strebt. Wer ehrliche Millionen verdient und beispielsweise ein Unternehmen aufbaut, lebt für seinen Job und das 24/7 (okay, hier sind wir vermutlich auch u.a. wieder bei der Erfüllung angekommen). Irgendwie bewundere ich auch diese Menschen und ziehe definitiv meinen Hut vor Ihnen, aber für mich persönlich wäre das nichts. Die Vorstellung, Karriere/Geld an erster Stelle zu setzen, meine Freunde und Familie dadurch zu vernachlässigen und kaum Freizeit zu haben, macht mir Angst. Menschen, die diesen Weg gehen, argumentieren meistens so, dass sie sich jetzt lieber zwanzig Jahre auf die Karriere konzentrieren, viel Zeit ins Berufsleben investieren, um dann das große Geld zu verdienen. In den überwiegenden Fällen ist es leider so: Viel Zeit, viel Geld. Wenig Zeit, wenig Geld. Sie nehmen es also in Kauf, Familie, Freunde und Freizeit zu vernachlässigen, um mit beispielsweise 40 oder 50 Jahren komplett finanziell vorgesorgt zu haben und in den Ruhestand gehen zu können. Jetzt können sie also ihr Leben in vollen Zügen genießen, sich ihren Liebsten widmen, reisen, einfach all das tun, was sie die letzten Jahre verpasst haben. Und soll ich dir verraten, was genau mir an diesem Gedanke Angst macht? Dass die Leute denken, sie hätten diese Zeit. Das Problem ist aber, dass wir keine Zeit haben! (das hat sogar Buddha gesagt, also muss das was heißen). Ich möchte im Hier und Jetzt leben, ich weiß nicht was morgen oder übermorgen passiert. Stellen wir uns mal das Worst-Case-Szenario vor (und leider ist das gar nicht mal so selten): Ein nahestehender Mensch bekommt eine schwere Diagnose, ich habe einen schweren Unfall oder einer von uns liegt im Sterben? Ich hätte jahrelang hart gearbeitet, das große Geld verdient, mich am Wohlstand orientiert, meine Liebsten vernachlässigt, um dann (weil ich gedacht habe, ich hätte Zeit) zu gehen? Oder das Gefühl zu haben nicht genügend Zeit mit einer für mich wichtigen Person gehabt zu haben? Ernsthaft? Ich verschwende also meine Energie für ein Stück Papier, um dann erst leben zu können? Wenn Geld nicht existieren würden, hätten diese Karrieremenschen eigentlich immer noch das gleiche Ziel, den gleichen Traum? ICH stelle mir also ganz direkt die Frage, ob mir persönlich es DAS wert wäre? Nein, danke. Die Zeit für meine Liebsten, für mich selbst und tolle Momente/Erlebnisse sind mir mehr wert als alles Geld der Welt, das ist unbezahlbar für mich. Schaue dir die armen Länder an: Menschen, die in Papphütten schlafen müssen, kein Strom haben und unter schlechten Bedingungen leben müssen…gerade diese Leute sind oftmals glücklicher als die, die gierig nach Geld sind und ständig ihren Wohlstand vermehren wollen. Bei einer Untersuchung zum Glücksstatus von Menschen hat man festgestellt, dass ganz oben die Bedürfnislosen stehen. „Glücklich ist nicht der, der viel hat, sondern der, der wenig braucht.“ Sie empfinden keinen Neid, Missgunst oder Gier. Solche Gefühle schaden nur dem Glücklich sein.
Ein Zitat besagt: “Versuche so zu arbeiten, dass du dein Leben in Ruhe und Gelassenheit leben kannst.“ Sehr passend.

Erinnerst du dich eigentlich noch an mein Video „11 Tipps zum Glücklich Sein“?
Von Bodo Schäfer, dem Autor von „Die Gesetze der Gewinner“, habe ich gelernt, wie wichtig Dankbarkeit im Leben ist und wie sehr es dich weiterbringt. Ich führe mein Erfolgsjournal und kann dir das nur ebenfalls empfehlen. Am Ende des Tages aufschreiben, was erfolgreich oder positiv war, also den Blick für die guten Momente im Leben bekommen und sich bewusst auf das Positive konzentrieren – das Beste was du vor dem Schlafengehen tun kannst. Du lässt also deinen Tag nochmal Revue passieren und schläfst mit einem guten Gefühl ein!
Auch Menschen zu helfen und was Gutes für die Allgemeinheit zu tun führt zu mehr Glücksgefühlen – es basiert natürlich auf ein Geben und Nehmen. Je mehr du für andere etwas (von Herzen) tust, desto mehr wird dir das Leben zurückgeben. Es ist wichtig, sich um seine eigene Glückseligkeit zu sorgen #loveyourselffirst, im Gegenzug solltest du dich aber auch um deine Mitmenschen kümmern. Dankbarkeit, Mitgefühl, Sorge und Liebe – das sind alles Dinge, die größer sind als man selbst. Je mehr man sich den, nennen wir es mal spirituellen Gefühlen, annähert und man sich mehr um das Wohlergehen der Mitmenschen und Welt kümmert, desto mehr wächst die eigene Zufriedenheit. Es ist und bleibt leider eine Traumvorstellung, aber wenn wir alle jeden Tag nur ein kleines bisschen mehr darauf achten würden, glücklich zu sein und die anderen Tugenden wie Mitgefühl und Uneigennützigkeit wirklich anzuwenden, hätten wir eine bessere Welt. Gleichzeitig würden wir unser Gehirn auf eine positive Weise trainieren und transformieren. Gerade bei diesem ganzen Terror wird das einem doch wieder viel mehr bewusst, oder?

Okay, wenn du bis hier hin gekommen bist – WOW, Respekt und Danke. Ich weiß, dieser Blogpost ist unendlich lang geworden, aber wie soll man dieses Thema bitte in 600 Wörter packen? – I don’t get it.

Glücklichsein

Mein Fazit: Das Leben ist einfach so viel schöner, wenn man es in vollen Zügen genießt und jeden Tag daran arbeitet glücklich(er) zu sein. Finde einen Ausgleich (Sport), um für einen Moment die Sorgen zu vergessen. Sei dankbar, zeige Mitgefühl und schätze die kleinen Momente im Leben. Ganz ehrlich, wir können doch so unfassbar glücklich sein, ich kann mich so unfassbar glücklich schätzen. Ich habe meine Familie, ich habe Freunde, ich hatte noch nie eine ernsthafte Krankheit, ich hatte bisher immer genügend zu essen, habe zwei Beine, zwei Arme und zwei Augen. Ich kann sehen, ich kann hören, ich kann laufen…weißt du was ich meine? Denke nicht immer an das, was dir fehlt oder dich bedrückt, sondern viel mehr an das, was du bereits hast und teilen kannst. An dieser Stelle könnte ich jetzt noch nochmal so viele Zeilen über „The Secret – Das Gesetz der Anziehung“ schreiben, aber ich will hier nur eines erwähnen: Wer positiv denkt, zieht positives an. Wer negativ denkt, zieht negatives an. Wer also immer negativ an die Dinge denkt, die er nicht hat, wird diese niemals bekommen. Das Universum sagt dir quasi: Dein Wunsch ist mir Befehl, du wirst das niemals erreichen. Aber ich möchte hier gar nicht so weit ausschweifen, vielleicht mache ich darüber nochmal ein extra Blogpost?! Lass‘ es mich wissen!

Einfach alles, was wir gerne tun, ist der Baustein für ein glückliches Leben. ALWAYS CHOOSE HAPPINESS!  Merken und in die Tat umsetzen.
Das beste Beispiel sind einfach Kinder: Die Vorbilder des Glücklich Seins. Klar, Kinder sind komplett unbeschwert, haben keine ernsthaften Sorgen und leben in den Tag hinein ohne sich Gedanken um die Zukunft machen zu müssen. Das ist allerdings genau das, was wir viel öfters tun sollten. Spielen, neue Erfahrungen machen, sich Herausforderungen stellen und meistern, Sinnvolles tun, gute Taten vollbringen, positiv denken, Zeit mit den wichtigsten Menschen verbringen – Dinge, die alle umsonst sind. Und mit dem Glücklich sein ist das genauso: Je mehr man selbst davon hat, desto mehr haben alle. Kinder hören immer auf ihre Intuition, auch sie gehen mit dem Flow mit und hinterfragen nicht alles – Kopf aus, Bauch an. Ich möchte an dieser Stelle eine Freundin zitieren: „Das Bauchgefühl sagt einem die Wahrheit, bevor man sich in seinen Gedanken verirrt.“ Deine Intuition wird dich nicht täuschen, es hat schon seinen Grund, warum du ein Bauchgefühl hast. Also warum nicht einfach mal dieser folgen und schauen was passiert? Sei offen für Neues – nur so können sich neue Chancen und Wege für dich eröffnen, die dich am Ende glücklicher machen können.

Ich kann dir/euch leider keine Formel für das Glücklich sein geben. Und ich erzähle hier bestimmt nichts Neues, das sind eigentlich alles Punkte, die man bereits hundertmal auf Google finden kann.

Aber ich hoffe doch sehr, meine Message „Der Schlüssel zum Glücklich sein steckt von Innen“ ist bei dir angekommen und ich würde mich wirklich wahnsinnig über dein Feedback und deine Gedanken dazu freuen.

„Das Streben nach dem Glücklich sein lässt uns über das, was wir tun, nachdenken“.
Gehe in dich und frage dich selber: „Was macht mich glücklich, was genau löst das Gefühl Glück in mir eigentlich aus und in welchen Momenten fühlt sich das Leben lebenswert an?“ Und dann machst du genau das.
Du sollst jetzt natürlich nicht denken „Oh, ich muss mein Leben von heute auf nachher umkrempeln und alles anders machen, damit ich jetzt ein besserer Mensch werde.“ Darum geht es hier nicht. Das Geheimnis ist, authentisch zu bleiben und mit sich Selbst im Reinen zu sein. Wir sollten das Glücklich Sein als Fähigkeit ansehen, was nichts anderes ist, als Klavier oder eine neue Sprache zu lernen. Und mit einem letzten Zitat möchte ich diesen 3550-Wörter-Blogpost beenden und wünsche dir einen wunderschönen Sonntag:

„Alles ist gut. Alles. Der Mensch ist unglücklich, weil er nicht weiß, dass er glücklich ist. Nur deshalb. Das ist alles, alles! Wer das erkennt, der wird gleich glücklich sein, sofort, im selben Augenblick.“ (Dostojewski: Die Dämonen) #thinkaboutit #overandout

6 Antworten

  1. Cyra
    | Antworten

    Wow, toll geschrieben !

    • Jani Isa
      | Antworten

      DANKE! 🙂

  2. Melanie
    | Antworten

    Richtig toller Blogpost! Vielen Dank dafür ? Mach bitte weiter so, ich liebe deinen Blog jetzt schon? Man sieht richtig, wieviel Mühe hinter deinen Posts steckt?

    • Jani Isa
      | Antworten

      Vielen Dank für dein Feedback ❤️ freut mich mega zu hören!! 🙂

  3. Hanna
    | Antworten

    Wow! Ich bin wirklich begeistert von dem Post. Er ist einfach so wahr und ich gebe dir vollkommen recht. Wichtig ist es, sein Leben zu leben und sich auf das Gute zu konzentrieren- dabei ist Geld nunmal nicht das wichtigste. Echt toll wie du mit dem Thema umgehst. Hut ab! Mach weiter so. 🙂
    Liebe Grüße, Hanna

    • Jani Isa
      | Antworten

      vielen Dank für dein Feedback! 🙂 freut mich, dass du das genauso siehst! :-*

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